Wir sollten lernen,  mit den Augen des Kindes zu sehen,  mit den Ohren des Kindes zu hören,  mit dem Herzen des Kindes zu fühlen.   von A. Adler

Im Mittelpunkt der ergotherapeutischen Behandlung steht immer das Kind mit seinen emotionalen, geistigen und körperlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten. Der Begriff  „Ergotherapie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „heilend tätig“ und geht von der Annahme aus, dass jeder Mensch ein handelndes Wesen ist, mit einem menschlichen Grundbedürfnis nach „tätig sein“.  Somit ist das Ziel einer ergotherapeutischen Behandlung die Förderung der sensomotorischen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten eines Kindes zur Bildung und Festigung einer angemessene Handlungsfähigkeit im Alltag und zur Behebung von Entwicklungsverzögerungen. Dies geschieht immer unter der Beachtung der individuellen Fähigkeiten und Eigenaktivitäten des Kindes im Alltags- und Spielgeschehen.

Die kindliche Entwicklung kann  beeinträchtigt sein durch:

  • Entwicklungsstörungen und –verzögerungen
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen ADHS / ADS
  • Koordinationsstörungen der Grob-, Fein- und Graphomotorik
  • Störungen der visuellen und auditiven Wahrnehmung
  • Störungen des Körperschemas und Körperimagos
  • Verhaltensauffälligkeiten- und störungen
  • Körperliche und geistige Behinderungen
  • Neuropädiatrische Erkrankungen und Bewegungsstörungen
  • Muskelerkrankungen
  • Taktile Hyper- und Hyposensibilität
  • Somatoforme Störungen
  • Schulprobleme